Liebe Leserin, lieber Leser

Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Der Frühförderwahn grassiert!

Bis vor einigen Jahren war das Wort Frühförderung eher „verpönt“ und die Angebote richteten sich an beeinträchtige Kinder oder an sogenannte „Spätzünder“. So wurde früher also eher hinter vorgehaltener Hand zugegeben, dass man mit seinem Kind zum Frühförderkurs muss. Und schämte sich gar, wenn seinem Kind Frühfördermassnahmen vom Arzt verschrieben wurden.

Heute ist Frühförderung hipp und hat einen ganz anderen Stellenwert! Bestimmt sind Sie auch schon über die unterschiedlichsten Frühfördermassnahmen gestolpert. Und gewisse Anbieter haben wirklich reichlich Fantasie: Vom Früh-Chinesisch zum Kinder-Russisch über Anti-Aggressionstraining für Kindergartenkinder bis hin zum Mathekurs für Vorschulkinder ist alles im Angebot.

Frühförderung bedeutet heute, dass das gesunde Kind möglichst früh alles Mögliche beherrschen soll, wozu es meist körperlich und geistig noch gar nicht in der Lage ist oder was es mit ein bisschen Geduld später in der Schule lernen wird.

Ein Artikel aus „welt.de“ beginnt so:

«Eltern versuchen heutzutage, ihr Kind so früh und vielfältig wie möglich zu fördern. Musik-, Sport- und Sprachunterricht sollen den Nachwuchs wettbewerbsfähig machen. Doch das kann schädlich sein».

Also ehrlich, liebe Leserin, lieber Leser… würden Sie sich und Ihrem Kind das antun? Von einem Termin zum nächsten hetzen, nie zur Ruhe kommen und keine gemeinsame Zeit mehr haben? Immer im Stress sein, ob Ihr Kind den Anforderungen genügt?

Die „welt.de“ bringt es nämlich auf den Punkt: Burnout bereits in der Schule, Schlaflosigkeit und Versagensängste bereits im Kindesalter oder Stresssymptome und überdurchschnittlich oft krank – diese zunehmende Entwicklung beobachten Lehrer und Ärzte mit grosser Beunruhigung. 

Wie schön ist es da, wenn das eigene Kind „nur“ Babyschwimmen darf! Ohne Angst, ohne Druck und ohne Zwang, in einer geschützten Umgebung und gemeinsam mit seinen Eltern. Dies an und für sich wäre schon Frühförderung genug. Aber weil das Wasser ja viele gute Eigenschaften hat und bei den Kursen von First Flow und Let’s Swim immer alle Übungen einen Sinn haben passiert zusätzliche Frühförderung für Körper, Geist und Seele ganz von alleine und mit einer grossen Portion Spass.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem kleinen Schwimmer weiterhin viele tolle Wassermomente bei First Flow oder Let’s Swim.  

Ihre Iris Augsburger

Kinderschwimmkurse nach Kanton